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>> Das Bauvorhaben

Das vorhandene Gebäude wird saniert, restauriert und in ein modernes Wohngebäude umgebaut.

>> Es entstehen

13 exklusive Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 44 und 195 qm. 6 Pkw-Garagenstellplätze einschließlich Abstellbereich und 7 Pkw-Außenstellplätze (optional auf Kundenwunsch in Abstimmung mit den Behörden als Carportanlage) im Hof und 4 – 6 Außenstellplätze als Unterpachtvertrag von der Stadt Tegernsee auf dem gegenüberliegenden Seegrundstück.

Im Vorfeld der Baumaßnahme erfolgen die Planungen der unterschiedlichen Wohnungen einschließlich der sinnvollen Gestaltung von Bädern und Küchen entsprechend dem heutigen Wohnstandard. Die anspruchsvolle Gestaltung der Außenanlagen mit Gartenpark schließen sich diesem Anspruch an.

Die Baumaßnahme wird entsprechend den Planungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik durchgeführt.

Dabei werden folgende Prämissen besonders beachtet:

(1.) Beseitigung der meist infolge von unterlassenen bzw. nicht fachgerecht ausgeführten Instandhaltungsarbeiten entstandenen Bauschäden
(2.) Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten und Umbau unter Berücksichtigung der Auflagen des Amts für Denkmalpflege München und den Auflagen der Behörden der Stadt Tegernsee sowie des Kreises Miesbach.

>> Flächenberechnung

Die Flächenangaben beziehen sich auf die im Vorfeld der Baumaßnahmen durchgeführten Aufmassarbeiten sowie auf den Planungen. Abweichungen können sich aufgrund spezieller örtlicher Situationen und Änderungen der Bauausführung, z.B. im Rahmen der Installationsmaßnahmen, ergeben.

>> Stand der Genehmigung

Aufgrund der Tatsache, dass das Bauvorhaben ein Einzelkulturdenkmal ist, sind grundsätzlich die geplanten Baumaßnahmen genehmigungspflichtig. Des Weiteren ergeben sich gem. Bauordnung des Freistaates Bayern weitere genehmigungspflichtige Maßnahmen. Der Bauantrag einschl. der Tekturplanung mit Außenanlagengestaltung sind positiv im Vorfeld der Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen mit den entsprechenden Behörden abgestimmt, Änderungen können dennoch erfolgen.

>> Die Fundamente

Die vorhandenen Fundamente des Wohngebäudes befinden sich im Bestand. Neue Fundamente im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen (Aufzug, Stege, Terrassenanlage, Garage und eventuell Carportanlage, Haupteingangsportal, Seiteneingang des Anbaus, Elemente der Gartengestaltung/Wasserbecken, etc.) werden im Rahmen der statischen Berechnung in Stahlbetonbauweise errichtet.

>> Abstellbereiche

Jede Wohnung erhält einen Abstellraum im Kellerbereich des Erdgeschosses bzw. im Bereich der historischen Nebengebäude unterhalb der Dachterrassen hinter dem Hauptgebäude sowie im ehem. historischen Bierkeller, der im Hang eingelassen ist. Die Abstellraumwände werden gereinigt. Lose Mörtel- und Putzteile werden entfernt, Fehlstellen im Mauerwerk werden wieder ergänzt. Verputzte Kellerdecken werden mit geeignetem Mörtel ausgebessert. Der vorhandene Kellerfußboden wird ausgebessert. Weiterhin sind im Kellerbereich Anlagen der Haustechnik untergebracht. Aufgrund des Alters des Gebäudes ist es möglich, dass im Kellerbereich Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden ist. Dieser Umstand ist bei historischen und entsprechend alten Gebäuden zu dulden, eine absolute Trockenheit des Kellers wird trotz der geplanten Sanierungsmassnahmen nicht gefordert.

>> Das Außenmauerwerk

Das Außenmauerwerk des Gebäudes wird in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege entsprechend saniert, sofern erforderlich. Die tragenden Elemente werden überprüft und bleiben im Bestand vorhanden. Die vorhandenen Straßen- und Hoffassaden werden vor der Sanierung gereinigt, auf Hohlstellen überprüft, überarbeitet und gestrichen. Lose Putzflächen werden abgeschlagen und erneuert. Neue Bauteile werden z.T. verputzt und gestrichen. Die im Hang integrierte neue Garagenanlage wird innenseitig nur gestrichen. Feuchtigkeitsschäden werden unter Berücksichtigung der Belange des Amtes für Denkmalpflege soweit möglich behoben. Durch statische Arbeiten im Gebäude können, trotz sorgfältiger Behandlung, nachträglich leichte Risse in der Fassade entstehen, die über die zulässige Breite für Neubauten hinausgehen. Diese Risse stellen keinen Mangel dar.

> Die Innenwände / Trennwände

Vorhandene Innenwände werden entsprechend der Grundrissneuplanung teilweise entfernt, die restlichen überprüft, saniert und nach dem Einbau der Installation wieder verputzt mit Ausnahme der Trockenbauwände, die gespachtelt und gestrichen werden. Neue Innenwände werden nach den statischen Erfordernissen angepasst und entsprechend den modernen Brand- und Schallschutzbestimmungen aus Mauerwerk bzw. in Trockenbauweise errichtet. Das Gleiche gilt für neue Wohnungstrennwände.

>> Die Geschossdecken

Die Geschossdecken sind als Holzbalken-, Kappen- und z.T. Stahlbetondecken ausgebildet. Diese werden überprüft und wo erforderlich, partiell verstärkt oder erneuert.

Hauseingang / Treppen / Personenaufzug

Die Bodenbeläge in den Hauseingangsbereichen bleiben im Bestand und werden in enger Absprache mit dem Amt für Denkmalpflege saniert bzw. neu gefliest. Die vorhandenen Treppen inkl. Geländer werden handwerklich in Abstimmung mit den zuständigen Behörden nach historischen Gesichtspunkten aufgearbeitet und teilweise neu gestaltet, um den früheren Charakter des Gebäudes annähernd wiederherzustellen. Hier kann eine Trittschalldämmung wie bei Neubauinnentreppen nicht gewährleistet werden. Ob und welche Beläge die Treppen erhalten, wird die Abstimmung mit den verantwortlichen Behörden ergeben.
Hinter dem Gebäude wird ein Aufzug angebaut. Der Aufzug erschließt alle Wohneinheiten bis auf die Einheiten 6 und 9. Sämtliche Arbeiten werden in enger Kooperation mit dem Amt für Denkmalpflege durchgeführt.

>> Das Dach / Die Spenglerarbeiten

Die vorhandene Dachkonstruktion inkl. der Dachhaut bleibt im Bestand. Wo erforderlich, wird die zu überprüfende Dachhaut überarbeitet. In den Dachumbaubereichen (Anbau) wird die Dachkonstruktion gemäß der genehmigten Planung ergänzt. Dachflächenfenster und Rauchabzugsanlagen werden in den Wohnungen und Treppenhäusern integriert – in Abstimmung mit den Behörden. Die vorhandenen Dachrinnen und Fallrohre werden bei Bedarf ausgetauscht.

Der Ausbau / Die Fenster

Die Gestaltung, Überarbeitung oder Nachbau der Fenster, sofern erforderlich, erfolgt in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege. Die vorhandenen Isolierglasholzfenster werden in Abstimmung mit dem Denkmalschutz aufgearbeitet. Kellerfenster sind, sofern vorhanden, als Kunststoff- oder Zinkfenster mit Mäusegittern vorgesehen bzw. werden im Bestand überarbeitet übernommen. Die neuen Fenster/Balkontüren werden in Meranti, Kiefer, oder gleichwertig,
weiß gestrichen, geliefert. Die Außenfensterbänke werden, sofern erforderlich, in Abstimmung mit den zuständigen Behörden überarbeitet und ergänzt.

Die Innenfensterbänke

Die vorhandenen Fensterbänke werden aufgearbeitet, bzw. ausgetauscht, falls erforderlich, in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.

Die Türen / Video- Gegensprechanlage

Die Nebeneingangstür, von der Hofseite aus benutzbar, wird stilgerecht und in Absprache mit den zuständigen Behörden restauriert. Das Aussehen des Haupteinganges auf der Seeseite, der an historischer Stelle wieder neu errichtet wird, und der Eingang zum Anbau, werden mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt und sollen ein modernes Erscheinungsbild bekommen. Feuerschutztüren im Technikbereich, nach Vorgaben des Brandschutzes. Es werden Klingeltableaus mit integrierter Kamera und Außensprechanlage installiert. Die genaue Festlegung erfolgt durch den Bauherrn. Alle alten historisch wertvollen Wohnungseingangstüren und Innentüren werden denkmalgerecht aufgearbeitet, Türdrücker nach Absprache mit der Denkmalschutzbehörde, Sicherheitsgarnituren. Die einfachen Innentüren werden, falls erforderlich, erneuert. Aufgrund der hygroskopischen Eigenschaften von Massivholz sind Rissbildungen nicht auszuschließen.

Die Bodenbläge / Wandfliesen

Alle Räume der Wohnungen erhalten einen schwimmend (Schallschutz) verlegten Boden aus Gussasphalt, Zement- bzw. Trockenestrich,außer in den Bereichen mit historischen Bodenbelägen – dies wird mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt. In allen Wohnräumen, Schlafräumen und Fluren wird Fertigparkett inkl. Sockelleiste schwimmend verlegt. Auf Wunsch wird in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde der vorhandene, zum Teil bauzeitliche Dielen- bzw. Parkettboden aufgearbeitet. Bäder und Küchen werden gefliest, gemäß der folgenden Beschreibung: Offene Küchen werden in Abstimmung mit den Käufern wahlweise auch mit Fertigparkett ausgestattet bzw. wird der vorhandene, zum Teil bauzeitliche Dielen- bzw. Parkettboden aufgearbeitet.

Die Wände der Bädern werden in den Spritzwasserbereichen gefliest, mit Wandfliesen Lifestone, Format 300 x 600mm kalibriert, Oberfläche matt oder poliert, Farbstellungen Grafito, Arena, Gris oder Nécar; oder gleichwertig (Materialwert € 40,00/qm brutto). Die Duschen werden bis in eine Höhe von ca. 240 cm gefliest. Hinter den Waschtischen, Badewannen, Toiletten und Bidets sind Fliesen bis in der Höhe der Vorwandinstallation, Höhe ca. 120 cm, vorgesehen. Die übrigen Wände der Bäder erhalten einen atmungsaktiven Putz, abgetönt nach Farbtonkarte.

Die Böden in den Bädern werden komplett gefliest mit hochwertigen Fliesen Lifestone, Format 300 x 600 mm kalibriert, Oberfläche matt oder poliert, Farbstellungen Grafito, Arena, Gris oder Nécar; oder gleichwertig (Materialwert € 40,00/qm brutto). Die Böden der Küchen und Abstellräume werden gefliest, es sei denn, es befindet sich denkmalgeschützter Bodenbelag, wie z.B. Parkett in diesem Bereich. Auswahl der Fliesen wie in den Bädern, wahlweise kann auch eine Schachbrettverlegung angeboten werden. Fliesenspiegel in der Küche, wenn gewünscht, nur in Absprache mit dem Kunden. Die Verfugung der Boden- und Wandfliesen erfolgt jeweils passend zur Fliesenfarbe. In den Anschlussbereichen sind dauerelastische Verfugungen mit Silikon vorgesehen. Teilweise werden die Fliesen in den Treppenhäusern aufgearbeitet und ergänzt, der Erhalt der vorhandenen Böden wird in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde ausgeführt. Die neu zu schaffenden Hauseingänge werden gefliest in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Die Schallschutzwerte nach Neubaurichtlinien können aufgrund der Bestandsdecken und -böden trotz sorgfältiger Bearbeitung nicht garantiert werden.

>> Die Behandlung der Wände, Decken usw.

Alle Wände in den Wohnungen werden deckend gestrichen, unter Vorbehalt der denkmalschutzrechtlichen Auflagen. In den Küchen und Bädern werden diese teilweise gefliest. Alle Geschossdecken innerhalb der Wohnungen werden aufgearbeitet, sofern sie keine Gipskartonunterdecke erhalten. Die herausragenden Stuckdecken, z.T. mit Malerei versehen, werden in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege restauriert. Die Treppenhäuser erhalten einen Innenanstrich nach Farbvorgabe des Denkmalschutzes nach einer fachgerechten Befunduntersuchung.

Die Elektroinstallation

Die Elektroinstallation erfolgt nach VDE-Vorschriften und den Auflagen des örtlichen EVU. Kabelführung unter Putz, im Keller, in den Abstellbereichen sowie der Garage, auf Putz. Der Hausanschluss befindet sich im Technikraum. Einzelzähler sind für die Wohnungen vorgesehen. Für die Flur- und Treppenhausbeleuchtung, die Außenanlage n sowie die gemeinschaftlichen, technischen Einrichtungen, z.B. Heizungsanlage sind Gemeinschaftsstromzähler vorgesehen. Die Nebenraumverteilungsleitungen und Steigleitungen werden entsprechend den VDE-Richtlinien verlegt. Ein Unterputz-Sicherungskasten wird in jede Wohnung eingebaut. Die Beleuchtung der Kellerräume, Abstellräume und den weiteren Gemeinschaftsräumen wird mit feuchtegeschützten Leuchten ausgeführt. Die Treppenhausbeleuchtung wird über Zeitautomaten gesteuert; die übrige Keller- und Nebenraumbeleuchtung wird mit Ein- und Ausschaltern versehen. Die Treppenhausflure werden mit Lichttaster versehen und die Hauseingangs-beleuchtung durch Bewegungsmelder unterstützt.

In den Wohn-und Schlafräumen wird je ein Deckenauslass realisiert. In den Bad-, WC- und Küchenbereichen sind z.T. in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde in den Bereichen der historisch wertvollen Stuckdecken Einbaustrahler geplant. In den WCs und Badezimmern ist zusätzlich ein Wandauslass für die Spiegelbeleuchtung vorgesehen. Das Steckdosen- und Schalterprogramm, weiß OPUS 55, ist Standard: Wohnzimmer 8 Steckdosen, Schlafzimmer und sonstige Zimmer 4 Steckdosen, Bad je 2 Zweifachsteckdosen, 2 Steckdosen bei Waschmaschinenanschluss, WC 1 Steckdose, Küche 1 Herdanschlussdose, 1 Steckdose für Spülmaschine, Dunstabzugshaube und Kühlschrank 4 Zweifachsteckdosen im Arbeitsbereich, 1 Steckdose pro Balkon, Dachterrasse, Loggia, unter 100 qm Wohnfläche jeweils 2 Anschlüsse für TV und Telefon, über 100 qm jeweils 4 Anschlüsse für TV und Telefon, Klingel mit Gegensprechanlage und Videokamera. Badewannenerdung nach VDE-Vorschriften. Maico-Badlüfter nach Erfordernis bei innenliegenden Räumen, oder gleichwertiges Fabrikat. Die Gartenbeleuchtung ist mit Solarleuchten geplant.

>> Die Sanitärinstallation

Alle Installationen folgen den Vorschriften der Energieträger. Ab der im Haus installierten Wasseruhr werden alle Rohrleitungen als Kunststoff- oder Edelstahlleitungen installiert. Sämtliche Warm- und Kaltwasserleitungen werden gemäß DIN-Vorschriften isoliert. Bäder und WC´s mit Fenster werden natürlich belüftet. Fensterlose Bäder erhalten durch Lichtschalter betätigte geräuscharme Einzelunterputzlüfter. Für die Waschmaschine wird in jeder Wohnung im Bad oder alternativ in der Küche bzw. Hauswirtschaftsraum (HWR) ein Abfluss mit Siphon und eine Kaltwasserleitung mit Wasserhahn, sowie ein Elektroanschluss für einen Kondensattrockner eingebaut. Für die Küchenspüle sind die Kalt- und Warmwasseranschlüsse mit PVC-Abdeckkappe zum Anschluss vorbereitet und zwar am Steigstrang. Die endgültige Installation (Einhebelmischer) erfolgt durch den Käufer bzw. im Auftrag und auf Rechnung des Käufers, im Regelfall durch den Küchenlieferanten. Im Bereich der Freiflächen befinden sich Wasserhähne zur Bewässerung der Außenanlagen (separates Zählersystem).

>> Sanitärausstattung

Jede Wohnung erhält Kalt- und Warmwasseranschlüsse. Die Messung erfolgt über geeichte Wasserzähler. Jedes Bad erhält Sanitäreinrichtungsgegenstände gemäß folgender Aufstellung: Waschtisch Bad: Duravit, Designserie STARCK 3, mit Überlauf, Einzelwaschtisch B 600 T 450mm/ Doppelwaschtisch B 1300 T 485mm, weiß, Designsiphon chrom; oder gleichwertig Armatur Bad: Kludi, ESPRIT, Einhandmischer chrom, Designsiphon chrom; oder gleichwertig Waschbecken Gäste-WC: Ideal Standard, Tonic Guest, B 600 T 350mm, ohne Überlauf, weiß, inkl. nicht verschließbarem Ventil chrom, Designsiphon chrom; oder gleichwertig Armatur Gäste-WC: Hansgrohe Metris 100, 1-Hebel- Waschtischmischer, chrom; oder gleichwertig WC: Duravit, Designserie STARCK 3, Tiefspül-WC wandhängend, B 360 T 540mm, weiß, inkl. WC-Sitz weiß; Einbauspülkasten mit Drückerplatte, Geberit, Sigma 50, eckig, weiß, mit Spartaste; oder gleichwertig Dusche: Flachduschwanne, 90 x 90 cm, abweichende Größen auf grund der Raumgeometrie werden beigefliest, Duravit oder gleichwertig Duscharmatur: Kludi, ESPRIT, Aufputz-Brausen-Einhandmischer chrom, inkl. Duschgarnitur mit Handbrause chrom, oder gleichwertig Badewanne: Duravit, Designserie STARCK, B 1700 T 750mm, weiß, Schürze gefliest, oder gleichwertig.

Alternative Größen auf Anfrage möglich. Wannenarmatur: Kludi, ESPRIT, Aufputz-Wannen-Einhandmischer chrom, incl. Duschgarnitur mit Brauseschlauch L 1250mm, Brausehalter und Handbrause chrom; oder gleichwertig Zubehör: Bürstengarnitur, WC-Papierhalter, Handtuchhalter 2-armig: Kludi, ESPRIT chrom; oder gleichwertig Heizkörper Bad: Kermi, Basic 50, B 600 H 1800, weiß, inkl. Anschlussarmatur und Heizpatrone WRT, oder gleichwertig, in Anpassung an die Fußbodenheizung bzw. elektrisch. Sanitäreinrichtungsgegenstände anderer Hersteller sind als Upgrade möglich. Die Warmwasserbereitung für Bad und Küche erfolgt über die zentrale Heizungsanlage.

>> Die Balkone / Dachterrassen

Es ist vorgesehen, für alle Wohnungen Balkone, Dachterrassen oder Freisitze in Absprache mit den zuständigen Behörden zu erstellen. Die in der Gartenparkanlage geplanten Freisitze sind als Sondernutzungsfläche den Wohnungen zugeordnet. Die neuen Dachterrassen und Balkone werden nach den statischen Anforderungen errichtet. Die Geländer werden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde gestaltet.

Die Erschließung

Alle erforderlichen Ver- und Entsorgungsleitungen sind im öffentlichen Straßenland vorhanden bzw. werden durch die entsprechenden Versorgungsunternehmen eingerichtet. Für die einzelnen Medien wird ein Hausanschlussbereich im Technikraum hergestellt.

Die Be- und Entwässerung

Die Trinkwasserversorgung erfolgt über den vorhandenen Hausanschluss, der überprüft und gegebenenfalls instand gesetzt bzw. verstärkt oder bei Bedarf erneuert wird. Schmutzwasserleitungen werden bis zum Übergabepunkt der Wasserbetriebe als Abwasserleitung verlegt. Anfallendes Regenwasser wird entsprechend den örtlichen Gegebenheiten als separate Gefälleleitung zum Übergabepunkt der Wasserbetriebe bzw. als Auslauf in den Tegernsee eingegliedert.

>> Die Heizung

Die Heizungsanlage wird komplett erneuert. Es erfolgt der Einbau eines modernen zentralen, erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerkes/moderne Gasbrennwerttechnik, mit entsprechender Abgasführung. Zusätzlich wird ein ausreichend dimensionierter Warmwasserspeicher installiert. Der Wärmebedarf wird nach DIN ermittelt. Geplant ist eine geschlossene Heizungsanlage. Das Rohrnetz ist als Zweirohrheizanlage geplant. Die Rohrleitungen werden aus Stahl-, Kunststoff- bzw. aus Kupferrohr ausgeführt. Die Anordnung von Heizungssteigesträngen erfolgt nicht sichtbar innerhalb von Schächten oder Ähnlichem. Die horizontale Anbindung der Heizflächen erfolgt nicht sichtbar innerhalb von Sockelleistenkanälen bzw. im Fußboden, Decken oder Wänden. In den Wohnungen werden neue, endlackierte Ventilkompaktheizkörper, im Regelfall an der Fensterbrüstung, montiert. Alle Heizkörper werden über Thermostatventile geregelt. Derzeit wird geprüft und mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt, ob in den einzelnen Geschossen auch eine Fußbodenheizung eingebaut werden kann. Durch die neue Heizungsanlage stellt sich ein neues Raumklima ein, wodurch Schwindrisse in Wänden, Decken, Stuckelementen, Böden, Sockelleisten, Türen, Fenster- und Türanschlüssen, trotz sorgfältiger Bauweise, nicht gänzlich zu vermeiden sind. Diese stellen keinen Mangel dar.

>> Die Kaminanschlüsse

In den Wohnungen ist teilweise die Möglichkeit gegeben ,eine Feuerstelle an den Kaminschacht anzuschließen. Beim Einbau eines Kamins bzw. Einzelofens durch den Eigentümer bzw. Mieter ist folgendes zu beachten: Pro Kamin ist, pro Geschoss, eine Einzelfeuerstätte entsprechend DIN EN 13240 zulässig.

Die Gartenanlage / Außenanlage

Der Hof/Parkplatz sowie die Gartenparkanlage werden in Abstimmung mit dem dafür zuständigen Architekten und den Behörden gestaltet. Die Sanierung des denkmalgeschützten Pavillons erfolgt nach Angaben der Denkmalschutzbehörde. Der Platz für Müllbehälter wird nicht sichtbar auf dem Außengelände – z.T. im ehemaligen Schuppenbereich - untergebracht.

Materialien der Gartengestaltung:

• Gehwege gekiest
• Gartentreppen, je nach Lage und Neigung in
Stahlbeton oder mit Betonwerksteinen
• Gartenbeleuchtung geplant mit Solarleuchten
• Absturzsicherungen/Geländer in verzinkter Stahlkonstruktion
• Die Terrassenflächen werden mit Betonwerksteinen, Farbe grau, im Kiesbett verlegt

In der Gartengestaltung ist ein illuminiertes Wassergestaltungsbecken vorgesehen. Der Einbau des Wasserbeckens erfolgt in den Hang. In der Gartenanlage werden die Sondernutzungsflächen im Einklang mit den Gemeinschaftsflächen gestaltet und müssen auch von den zukünftigen Eigentümern als optische Gesamtanlage bepflanzt und gepflegt werden. Hierfür erstellt der Verkäufer eine Gestaltungssatzung in Zusammenarbeit mit den Behörden.

Die PKW-Garagen und Außenstellplätze

Die Garagenanlage wird als Stahlbetonkonstruktion errichtet. Die Flachdachflächen erhalten eine Extensivbegrünung bzw. eine Überbauung mit Dachterrassen. Weiter werden im Außenbereich der Wohnanlage 7 PKW-Stellplätze errichtet. Diese werden in Abstimmung mit den zuständigen Behörden gestaltet. Optional auf Kundenwunsch in Abstimmung mit den Behörden als Carportanlage. 4 – 6 offene PKW-Stellplätze werden als Unterpachtvertrag auf dem gegenüberliegenden Seegrundstück hergestellt und in Abstimmung mit den Behörden versickerungsoffen gestaltet.

>> Die geplanten Baumaßnahmen

Neu zu schaffende Terrassen, inkl. der Stege und der Außentreppen werden teilweise über das vorhandene, historische Nebengebäude, in dem sich die Abstellbereiche befinden, in Stahlkonstruktion mit Holzbodenbelag hergestellt. Teile der vorhandenen Schuppen-Abstellräume werden abgerissen und durch eine Garage mit 6 PKW-Stellplätzen einschließlich Abstellbereich, die in WU- Beton errichtet und in den Hang eingebaut wird, ersetzt. Eine neue Treppe als Zugang zum Garten wird hergestellt. Im ehemaligen Festsaal werden alle Wände und die vorhandene Unterdecke entfernt, es wird eine neue Galerie mit dazugehöriger Treppe in Stahl- bzw. Holzkonstruktion entstehen, somit wird die historische Decke mit Deckenmalereien sowohl von den Wohnräumen, als auch von dem neu errichteten Ruhe- und Arbeitsbereich erlebbar.

Das Dachgeschoß soll in den ehemaligen vorhandenen Wohnungen ausgebaut werden. Die Tragkonstruktion wird freigelegt und soll spürbar werden. Alle Baumaßnahmen in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und in enger Abstimmung mit der Brandschutzbeauftragten und der Baubehörde. Der Anbau soll durch eine neue verzinkte Außen-treppe mit Eingangstoranlage neu erschlossen werden, ebenfalls ist geplant, die marode Innentreppe im Anbau zu erneuern. Im 1. OG zur Seeseite hin, soll nach historischem Vorbild der ehemals vorhandene Balkon im neuzeitlichen Stil wieder errichtet werden. Diese Baumaßnahmen werden mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Sowie auch die Haupterschließung des denkmalgeschützten Haupthauses und die Dachterrasse im 2.OG. Die neu zu schaffende Eingangsanlage soll an historischer Stelle wieder entstehen, sowie auch die Dachterrasse. Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde. Eine Aufzugsanlage wird entstehen, die 6 Einstiegs- bzw. Ausstiegsmöglichkeiten bietet. Diese wird auf der Gartenseite direkt an das Haupthaus angebaut. Einstieg/Ausstieg im EG möglich, von außen Hofbereich und neben der Haupttreppe vom Treppenhaus aus erreichbar, ebenfalls auch im 1.OG und 2.OG vom Haupttreppenhaus aus. Zusätzliche Ausstiegs-/Einstiegsmöglichkeit auf den Verbindungssteg zur Gartenanlage und zum Balkon der Wohnung 10.

>> Schlosserarbeiten

Die Balkongeländer des Bestandes bleiben als historische Holzkonstruktion erhalten, werden restauriert und mit Zinkblech als oberer Abschluss geschützt. Das Geländer der Dachterrasse im 2.OG wird den historischen Geländern in Form und Aussehen angepasst.
Die Balkongeländer über dem Eingangsbereich und im 1. OG des Anbaus werden in verzinkter Stahlstabkonstruktion hergestellt, Farbgebung in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Das Geländer der Galerie in Wohnung 8 wird als Stahl-/Glasgeländer hergestellt, mit Edelstahlhandlauf. Die Absturzsicherungen/Geländer im Außenbereich werden in einfacher, unauffälliger Stahlkonstruktion hergestellt. Die Außentreppe des Anbaus wird in verzinkter Stahlkonstruktion gefertigt. Die Verbindungsstege vom Haus aus zur Gartenanlage sowie die Dachterrassen, die über dem historischen Nebengebäude bzw. dem Abstellbereichen entstehen, werden in Stahl-/ Holzkonstruktion errichtet.

>> Die Briefkästen

Neue Briefkästen sind vorgesehen im Eingangsbereich /Hausflur des Haupteingangsportals, an der Nebeneingangstür und im Eingang des Treppenaufgangs zum Anbau. Ein Hausnummernschild wird in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde angebracht.

>> Weitere Grundlagen für die Ausführung

Bei der Durchführung der Arbeiten werden die Bundes- und Landesrichtlinien, die Verdingungsordnungen für Bauleistungen (VOB neueste Fassung), die einschlägigen DIN-Vorschriften und die anerkannten Regeln der Technik weitgehend entsprechend den baulichen Voraussetzungen berücksichtigt. Trotz sorgfältiger Planung und Bauausführung wird bei der Modernisierung eines Gebäudes, das sowohl als Einzelkulturdenkmal ausgewiesen ist, nicht in allen Fällen die DIN-Normen eines Neubaus erreicht. Dies trifft insbesondere auf die Wärmeschutzverordnung der im Bestand befindlichen Gebäudeteile sowie auf die Schallübertragungs- und Trittschallbestimmungen bei den instandgesetzten Bestandsdecken und –wänden sowie bei den vorhandenen Treppenhausanlagen zu. Wände und Decken des Gebäudes haben sich im Laufe der Jahre verformt. Die Anwendung der Toleranzen im Hochbau, insbesondere der DIN 18202 können nicht in Ansatz gebracht werden.

Außerdem muss bemerkt werden, dass die Abstände der Sanitärgegenstände nicht in jedem Fall der DIN 18022 (Planungsgrundlagen Küchen, Bäder und WC’s im Wohnungsbau) entsprechen. Oberflächen und Funktionen von historischen Bauelementen werden ebenfalls nicht den heute geltenden DIN-Vorschriften entsprechen können. Im Außenputz ist es möglich, dass sich im Laufe der Zeit vereinzelt Risse bilden, die über eine Klassifizierung als Haarriss hinausgehen können. Bedingt durch die nicht immer ebene Untergrundfläche und den damit ggf. erforderlichen Putzauftrag in unterschiedlicher Stärke ist solch ein Verhalten der Materialien zueinander als gegeben hinzunehmen und lässt sich bei der Sanierung historischer Gebäude nicht vermeiden.

Auch werden die Werte für Neubauten zur Dichtigkeit bei Gebäuden von historischer Bedeutung nicht zu erreichen sein, da die unterschiedlichen Materialstrukturen des Bestandes und des Neubaues dies von vorne herein ausschließen.Änderung der Baubeschreibung aus örtlichen, technischen oder konstruktiven Gegebenheiten sowie aus Auflagen der Erhaltungsverordnung und Behörden sowie nachbarschaftsrechtliche Zustimmungen bleiben vorbehalten, werden jedoch in gleichwertiger Ausführung eingeplant.

Für die genannten Fabrikate der angegebenen Ausstattung ist der Bauträger berechtigt, qualitativ gleichwertige Produkte zu verwenden. Es wird darauf hingewiesen, dass insbesondere bei Fassaden aus behördlichen Auflagen Änderungen in der Ausführung möglich sind. Innenarchitektonische Ausstattungen in den Plänen, wie Bepflanzung und Möblierung, sind nicht Gegenstand der Baubeschreibung, sondern dienen lediglich als Gestaltungsvorschlag.

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